Talks and Seminars

Talks

Silke Schwandt über „Digitale Methoden in der mittelalterlichen Rechtsgeschichte – Menschen vor Gericht in englischen County Courts“. Vortrag im Rahmen des „Digital History“-Forschungskolloquiums der Humboldt-Universität zu Berlin am 28.04.2021 von 16 bis 18 Uhr. Hier geht es zu den Details.

Ingo Pätzold: „Körper- und Geschlechterdiskurse in der Berliner Klinischen Wochenschrift (1864 – 1921)“. Vortrag im Rahmen der Online-Konferenz „Digital Humanities and Gender History“ der Universität Jena am 26.02.21 um 17.00 Uhr. Hier geht es zum Vortragsvideo.

Vortrag von Silke Schwandt und Juliane Schiel (Universität Wien) zum Thema “Slavery, Coercion and Work” – How to overcome a Eurocentric language in Labour History? Gemeinsames Annotieren zur Entwicklung einer gemeinsamen Sprache im Projekt „Worlds of Related Coercions in Work (Cost Action 18205)“ am 18.02.21 um 11 Uhr. Zum Programm des Workshops.

Silke Schwandt über „Datenvisualisierungen in der Geschichtswissenschaft – Von Worthäufigkeiten zu VR-Umgebungen“: Vortrag am 17.02.21 um 18.15 Uhr im Rahmen des Interdisziplinären Forums digitaler Textwissenschaften an der Universität Heidelberg. Mehr Infos auf dieser Seite.

Silke Schwandt zu „Theorien, Konzepten und Modellen in der Digital History“: Im Rahmen der Ringvorlesung zur Sozioinformatik berichtet Silke Schwandt darüber, wie die Digitalisierung die (geschichts-) wissenschaftlichen Praktiken beeinflusst und wie computergestützte Methoden produktiv für Erkenntnisprozesse der Geschichtswissenschaft genutzt werden können. Eine Aufzeichnung der Diskussion vom 04.12.20 findet sich hier.

Silke Schwandt: „Worthäufigkeiten als Quelle für die Geschichtswissenschaft? Natural Language Processing in der Digital History“ Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung «Einblicke in die Digital Humanities» an der Universität Bern am 12.10.20. Hier geht’s zum Video.

Seminars

Digital Academy 2021: „Data Stories. Wie Datafication neue Erzählformate herausfordert und Wissenschaftskommunikation befördert.“ Während im angloamerikanischen Raum bereits datengestützte, alternative Erzählformate wie etwa Data Stories einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden, ist dieses Erzählformat in der deutschen Geschichtswissenschaft noch nicht etabliert. Doch was hat es damit auf sich? Diese und noch viele weitere Fragen zum Thema sollen mit Forschenden und Interessierten im Rahmen der Digital Academy 2021 vom 28.09. bis 01.10.2021 diskutiert werden. Weitere Infos gibt es auf der Seite der Digital Academy.

„Gesellschaft, Daten und Geschlecht – Historische Geschlechterforschung mit Methoden der Digital History“: Angesichts der sich fortlaufend weiterentwickelnden Digitalität der Gesellschaft steigen sowohl die Menge und Verfügbarkeit digitaler Daten als auch die technischen Möglichkeiten, um damit Forschung zu betreiben. Daher kristallisiert sich für HistorikerInnen die Notwendigkeit einer „digital literacy“ heraus. Um diese Fähigkeit zu fördern, wurde in diesem Seminar kritisch-reflexiv thematisiert und exemplarisch erprobt, welche methodischen Zugänge die Digital History uns zur Verarbeitung und Nutzbarmachung von Daten für historisches Arbeiten zur Verfügung stellt. Die Veranstaltung knüpft dabei thematisch an Ansätze der historischen Geschlechterforschung an. Hier sind die Ergebnisse aus dem Seminar verfügbar.

„Geschichte mit Daten“: Im Rahmen des Grundseminars Methodik an der Universität Bielefeld hatten Studierende unter der Anleitung von Silke Schwandt mit Unterstützung durch ihr Digital History-Team die Möglichkeit, das datengestützte digitale Arbeiten in der Geschichtswissenschaft kennenzulernen. Als Ergebnis konnten sie eine Data Story zu Johann Friedrich Blumenbachs Schädelsammlung präsentieren. Bald geht’s hier weiter zum Blog-Eintrag und zur Data Story.

„Attack On Time: The Museum Files“: Experience des Projektseminars „Escape from the Museum“ an der Universität Bielefeld ab dem Wintersemester 2019/20, in dem sich neun Studierende der Geschichtswissenschaft, zwei Dozierende, zwei wissenschaftliche Hilfskräfte und ein Museumsleiter zusammenfanden, um etwas Spannendes zu schaffen: einen aufregenden Museumsbesuch. Obwohl das Mindener Museum zweifelsohne bereits interessante und interaktiv gestaltete Inhalte zur Geschichte Mindens zu bieten hat, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Stadtgeschichte spielerisch umzusetzen, um mehr Menschen anzusprechen. Zur Experience.

Digital Academy 2020: „Visualisieren und Vergleichen. Digitale Praktiken in den Geisteswissenschaften“: Was ist eigentlich eine Visualisierung? Wie steuern Visualisierungen unsere Wahrnehmung von Daten und was passiert, wenn Daten in Visualisierungen umgesetzt werden? Und welche Rolle spielen sie in den digitalen Geisteswissenschaften? Die Digital Academy, dieses Mal in Kooperation mit dem SFB 1288 „Praktiken des Vergleichens. Die Welt ordnen und verändern“, ist diesen Fragen im Rahmen eines neuen Formats nachgegangen. Weitere Infos hier.