Projekte

Marius Maile

In diesem Projekt wird die Methode der 3D-Modellierung zur Digitalisierung eines historischen technischen Artefakts von hoher Komplexität reflektiert und exemplarisch umgesetzt. Ein 3D-Modell fördert die objektschonende Exploration und digitale Nutzbarmachung, unterstützt die museale Ausstellung, hilft bei der Informationsübertragung und sensibilisiert für die Thematik multidimensionaler Objekte.

Kai Krüger & Claudia Jeronski

Das Projekt untersucht explorativ nutzergenerierte Daten zur Rezeption von literarischen Erzeugnissen. Dazu wurden verschiedene Metadaten und Review-Texte zu Comics aus einer Liste von der Leserplattform Goodreads extrahiert. Ziel des Projekts ist es mit Hilfe von verschiedenen Visualisierungstechniken einen Überblick über die Daten zu gewinnen, um so festzustellen, wo die Daten Potenzial für Anschlussforschung eröffnen.

Lou Klappenbach

Das Organigramm des Hofstaats von Wilhelm I. aus dem Projekt „Die Sprache der Monarchie“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der
Wissenschaften zeigt das Vorhandensein und die Besetzung von Ämtern im Jahr 1861. Zukünftig sollen weitere Hofstaaten erfasst werden und eine jahres- bzw. hofstaatenübergreifende Entwicklung der Ämter in die Visualisierung einfließen.

Paula Muhr

Das Ziel meines Beitrags ist anhand von konkreten Beispielen die entscheidende epistemische Funktion der unterschiedlichen anatomischen Gehirnvisualisierung in der fMRT zu diskutieren. Ich werde dabei argumentieren, dass die entscheidende Einsichten durch das vergleichende Benutzung von mehreren Arten der Visualisierungen entstehen.

Viktoria Brüggemann

Vor dem Hintergrund einer wachsenden Zahl an Online-Ressourcen zur Datenanalyse sowie -visualisierung mittels der Programmiersprache Python und ihrer Vermittlung in Form interaktiver Jupyter Notebooks möchte ich eine Diskussion rund um die Visualisierung historischer Daten anstoßen. Anhand eines Visualisierungsprojekts zu antisemitischen Gewalttaten im Deutschen Reich zwischen 1930 und 1938 möchte ich versuchen gegenüber zu stellen, welchen Stellenwert maschinell generierte Visualisierungen in der historischen Forschung haben (können) und wie sie durch
maßgeschneiderte, interaktive Tools vermittelt werden können.

Judith ter Horst

This project deals with the cataloguing and database construction of early medieval computus manuscripts, as part of the overarching project “The Irish foundation of Carolingian Europe: the case of calendrical science (computus)”. This visualisation explores the benefits and challenges of mapping out manuscripts over space and time, to investigate the spread of computistical ideas. In particular, it problematises how to deal with material of which the location and date of origin are given with varying degrees of uncertainty.

Olga Sabelfeld

Zustimmung und Widerspruch im Parlament am Beispiel des sog. „Post-war consensus“: Untersuchung von Zeitreferenzen in einer deliberativen Interaktion

Laura Niewöhner

Wortwolken von Voyant‘s Cirrus tool unter der Berücksichtigung einer white list (hysteri, krieg, psych, soldat, trauma*) wurde benutzt, um sich der medizinischen Wahrnehmung psychischer Symptome von Soldaten im Ersten Weltkrieg anzunähern.

René Waßmer

Mit der Webseite “Urbane Muße um 1800. Flanerie in der deutschen Literatur” besteht die Möglichkeit, deutsche Reise- und Korrespondentenberichte aus London, Paris und Italien um 1800 sowohl mittels einer kommentierten Quellensammlung als auch durch historische Karten zu erkunden.

Christian Günther

Mit dem kostenlosen Webdienst “StoryMapJS ” können Geschichten erzählt werden, indem Ereignisse mit Orten verknüpft werden.
In einer Kartenvisualisierung werden diese Ereignisse mittels scrollytelling hervorgehoben und erzählt. Mir geht es um eine Diskussion über die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen eines solchen Werkzeuges.

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