Digital Academy 2020

Herzlich Willkommen auf der Seite der Digital Academy 2020 – Visualisieren und Vergleichen, die vom Digital History-Team der Uni Bielefeld ausgerichtet wurde. Auf dieser Seite finden sich alle Informationen zu Programm, Projekten und Materialien der vergangenen Digital Academy.

Programm

Dienstag, 20.10. – Participants

15:00 – 16:00 ZoomWillkommen
16:00 – 17:00 Zoom & AltSpaceVREinführung und Exploration VR
17:00 – 17:30ZoomFragen und Ausblick

Mittwoch, 21.10. – Participants

9:30 – 10:00ZoomCheck-In
10:00 – 11:00ZoomGallery Walks – Block I
11:00 – 11:15AltSpaceVRKaffeepause
11:15 – 12:00ZoomGespräch zu Block I
12:00 – 13:00ZoomGallery Walks – Block II
13:00 – 14:00Mittagspause
14:00 – 15:00ZoomGespräch zu Block II
15:00 – 15:30ZoomGallery Walks – Block III
15:30 – 16:00ZoomGespräch zu Block III
16:00 – 16:15AltSpaceVRKaffeepause
16:15 – 17:00 ZoomWrap-Up

Open Space

Das Programm für die öffentlichen Teile der Digital Academy, unseren Open Space, mit allen erforderlichen Links kann außerdem hier heruntergeladen werden: Programm Digital Academy Open Space

Donnerstag, 22.10. – Participants und Open Space

9:30 – 10:00ZoomCheck-InParticipants
10:00 – 11:00ZoomVorbereitung der InterviewsParticipants
11:00 – 11:30Mozilla HubsKaffeepauseParticipants
11:30 – 13:00ZoomExperten-Interview mit Noah BubenhoferOpen Space
13:00 – 14:00Mittagspause
14:00 – 15:30ZoomExpertinnen-Interview mit Katharina ZweigOpen Space
15:30 – 16:00Mozilla HubsKaffeepauseOpen Space
16:00 – 17:30 ZoomExperten-Interview mit Andreas FickersOpen Space
17:30 – 18:00ZoomWrap-UpParticipants

Freitag, 23.10. – Open Space und Participants

9:30 – 10:00ZoomCheck-InOpen Space
10:00 – 12:00ZoomTheorie: Quo Vadis? Im Gespräch mit der DHd-AG “Theorie”Open Space
12:00 – 13:00ZoomVerabschiedung der externen Gäste und Wrap-Up der Digital AcademyParticipants

Projekte

Veranstalter*innenProjekte
Marius MaileIn diesem Projekt wird die Methode der 3D-Modellierung zur Digitalisierung eines historischen technischen Artefakts von hoher Komplexität reflektiert und exemplarisch umgesetzt. Ein 3D-Modell fördert die objektschonende Exploration und digitale Nutzbarmachung, unterstützt die museale Ausstellung, hilft bei der Informationsübertragung und sensibilisiert für die Thematik multidimensionaler Objekte.
Kai Krüger & Claudia JeronskiDas Projekt untersucht explorativ nutzergenerierte Daten zur Rezeption von literarischen Erzeugnissen. Dazu wurden verschiedene Metadaten und Review-Texte zu Comics aus einer Liste von der Leserplattform Goodreads extrahiert. Ziel des Projekts ist es mit Hilfe von verschiedenen Visualisierungstechniken einen Überblick über die Daten zu gewinnen, um so festzustellen, wo die Daten Potenzial für Anschlussforschung eröffnen.
Lou KlappenbachDas Organigramm des Hofstaats von Wilhelm I. aus dem Projekt „Die Sprache der Monarchie“ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der
Wissenschaften zeigt das Vorhandensein und die Besetzung von Ämtern im Jahr 1861. Zukünftig sollen weitere Hofstaaten erfasst werden und eine jahres- bzw. hofstaatenübergreifende Entwicklung der Ämter in die Visualisierung einfließen.
Paula MuhrDas Ziel meines Beitrags ist anhand von konkreten Beispielen die entscheidende epistemische Funktion der unterschiedlichen anatomischen Gehirnvisualisierung in der fMRT zu diskutieren. Ich werde dabei argumentieren, dass die entscheidende Einsichten durch das vergleichende Benutzung von mehreren Arten der Visualisierungen entstehen.
Viktoria BrüggemannVor dem Hintergrund einer wachsenden Zahl an Online-Ressourcen zur Datenanalyse sowie -visualisierung mittels der Programmiersprache Python und ihrer Vermittlung in Form interaktiver Jupyter Notebooks möchte ich eine Diskussion rund um die Visualisierung historischer Daten anstoßen. Anhand eines Visualisierungsprojekts zu antisemitischen Gewalttaten im Deutschen Reich zwischen 1930 und 1938 möchte ich versuchen gegenüber zu stellen, welchen Stellenwert maschinell generierte Visualisierungen in der historischen Forschung haben (können) und wie sie durch
maßgeschneiderte, interaktive Tools vermittelt werden können.
Judith ter HorstThis project deals with the cataloguing and database construction of early medieval computus manuscripts, as part of the overarching project “The Irish foundation of Carolingian Europe: the case of calendrical science (computus)”. This visualisation explores the benefits and challenges of mapping out manuscripts over space and time, to investigate the spread of computistical ideas. In particular, it problematises how to deal with material of which the location and date of origin are given with varying degrees of uncertainty.
Olga SabelfeldZustimmung und Widerspruch im Parlament am Beispiel des sog. „Post-war consensus“: Untersuchung von Zeitreferenzen in einer deliberativen Interaktion.
Laura NiewöhnerWortwolken von Voyant‘s Cirrus tool unter der Berücksichtigung einer white list (hysteri, krieg, psych, soldat, trauma*) wurde benutzt, um sich der medizinischen Wahrnehmung psychischer Symptome von Soldaten im Ersten Weltkrieg anzunähern.
René WaßmerMit der Webseite “Urbane Muße um 1800. Flanerie in der deutschen Literatur” besteht die Möglichkeit, deutsche Reise- und Korrespondentenberichte aus London, Paris und Italien um 1800 sowohl mittels einer kommentierten Quellensammlung als auch durch historische Karten zu erkunden.
Christian GüntherMit dem kostenlosen Webdienst “StoryMapJS ” können Geschichten erzählt werden, indem Ereignisse mit Orten verknüpft werden.
In einer Kartenvisualisierung werden diese Ereignisse mittels scrollytelling hervorgehoben und erzählt. Mir geht es um eine Diskussion über die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen eines solchen Werkzeuges.

Materialien

Literatur

Noah Bubenhofer, Visual Linguistics: Plädoyer für ein neues Forschungsfeld, in: Noah Bubenhofer und Marc Kupietz (Hrsg.), Visualisierung sprachlicher Daten. Visual Linguistics – Praxis – Tools, Heidelberg 2018, https://doi.org/10.17885/heiup.345.474 .
Andreas Fickers, Update für die Hermeneutik. Geschichtswissenschaft auf dem Weg zur digitalen Forensik?, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe, 17 (2020), H. 1,
URL: https://zeithistorische-forschungen.de/1-2020/5823, DOI: https://doi.org/10.14765/zzf.dok-1765 , Druckausgabe: S. 157-168.

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