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Allgemein Digital History

„Let’s annotate“

Die AG Annotation steigt ins Vergleichen ein wie, womit und vor allem welche Vergleichspraktiken lassen sich mithilfe des Computers analysieren? Diesen Fragen geht die neue Arbeitsgruppe Annotation nach, die sich am 26.10.2021 von 15 bis 16 Uhr online konstituiert. Das Treffen schließt an den CATMA 6 Workshop am selben Tag vormittags an. Wir planen, den Einsatz von CATMA 6 als Annotationstool für Vergleichspraktiken gemeinsam zu konzipieren. An erster Stelle stehen systematische Überlegungen dazu, welche der in Förderphase 1 erforschten Praktiken an welchen textuellen Merkmalen festgemacht und mit tags ausgezeichnet werden können. Entwürfe solcher Annotations-Ontologien sollen entwickelt, getestet und für die anschließende Erforschung von Praxisformationen des Vergleichens eingesetzt werden.

Mitmachen und Mitdenken ist hochwillkommen. Anmeldung bitte über inf_sfb1288@uni-bielefeld.de bis zum 25.10.2021.

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Allgemein Digital History

Die AG text mining legt los

Es ist soweit, die AG text mining startet am nächsten Mittwoch. Ab diesem Wintersemester erkunden, diskutieren und reflektieren wir den Einsatz von text mining tools für die geisteswissenschaftliche Forschung. Wir krempeln die Ärmel hoch, trainieren uns im Einsatz von Methoden zur computergestützten Erkennung von Bedeutungsstrukturen in Texten, stellen uns gemeinsam Herausforderungen und Chancen beim Einsatz dieser Methoden. Wir schaffen Raum zum Austausch über eigene Projekte und schauen über den methodischen Tellerrand hinaus. Wo stehen wir mit unserer Forschung? Wie bringen uns diese Tools bei der Identifikation von Vergleichspraktiken voran? Wo stoßen die Tools – oder sogar wir selbst – an Grenzen?

4x im Semester, 20.10. ; 17.11.; 15.12.; 19.01.22; Mi 10-12 c.t. via zoom link nach Anmeldung bei inf_sfb1288@uni-bielefeld.de.

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Allgemein Digital History

Upcoming Lecture „What the D does to history.“

On November 29, 1:15 – 3:00 p.m., Andreas Fickers (Director of the Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History) will talk about „Reflections on the temporal regime of the digital past and present“. The event is the opening to an ongoing cooperation of Team @BieDigital and DigitalHistory@Lund.

You can register for the lecture here.

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Allgemein Digital History Universität Bielefeld

Neue Data Story von Studierenden: Ein Erfahrungsbericht

von Jonas Penningroth

Im Rahmen des Grundseminars Methodik „Geschichte mit Daten“ an der Universität Bielefeld hatten einige Kommilitonen und ich unter Anleitung durch Silke Schwandt mit Unterstützung durch ihr Digital History-Team die Möglichkeit, das datengestützte digitale Arbeiten in der Geschichtswissenschaft kennenzulernen. Als Ergebnis können wir jetzt eine Data Story zu Johann Friedrich Blumenbachs Schädelsammlung präsentieren.

Zu Anfang des Seminars ging es erst einmal darum, allgemein über Daten, ihren Lebenszyklus in der Forschung und besonders ihre Verwendung in der Geschichtswissenschaft nachzudenken. Damit erhielten wir eine ganz neue Perspektive auf geschichtswissenschaftliche Informationen jenseits der üblichen lesenden und schreibenden Beschäftigung mit Quellen und Literatur. Den thematischen Input zu dem Anatom Blumenbach und seiner Sammlung lieferte Malin Wilckens , die das Seminar zusammen mit Silke Schwandt betreute. Durch die Arbeit des Projekts „Johann Friedrich Blumenbach – Online “ stand für das Thema bereits eine breite digitale Quellenbasis zur Verfügung.

Inspiriert durch ein paar Beispiele haben wir für unsere eigene Data-Story entschieden, die Herkunft der Sammlungsobjekte und ihren Weg zu Blumenbach mit Hilfe von Karten darzustellen. In einer gemeinschaftlichen Diskussion haben wir dann die thematischen Schwerpunkte unserer Story und die passenden Visualisierungen gegliedert.

Nach diesen konzeptionellen Überlegungen ging es in den praktischen Arbeitsprozess. Die erste Auseinandersetzung mit dem Quellenmaterial waren wir als Geschichtsstudenten gewohnt. Neuland betraten wir mit unseren Überlegungen, wie wir unsere Quellenbeobachtungen in Datenform überführen und sie für unsere Kartendarstellungen nutzbar machen konnten. Verschiedene digitale Karten-Tools wie ArcGIS  und uMap kennenzulernen und zu entscheiden welche wir geeignet fanden, war für uns ebenfalls ungewohnt.

In einem arbeitsteiligen Prozess haben wir dann unsere Daten aus den Quellen herausgearbeitet, die Begleittexte geschrieben und unser Kartenmaterial gestaltet. Um unsere Geo-Daten für das genutzte Karten-Tool lesbar zu machen, hatte ich auch die Gelegenheit, das Programmieren mit Python kennenzulernen. Die Ergebnisse unserer Arbeitsphase haben wir abschließend gemeinsam überarbeitet und zusammengefügt.

Unsere fertige Data-Story findet sich hier.


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Allgemein Digital History

Summerschool: „Digital History – Neue Werkzeuge für Quellenerschließung und Textanalyse“

Das Team @BieDigital engagiert sich bei der Summerschool: „Digital History – Neue Werkzeuge für Quellenerschließung und Textanalyse“, die vom 23. bis 27.08.2021 von der Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums (FGHO) in Kooperation mit dem Historischen Seminar der CAU Kiel ausgerichtet wird.

Im Rahmen der Sommerschule sollen die wichtigsten Techniken und Tools der Digital History vorgestellt und eingeübt werden: Von der Quellenaufbereitung über automatisierte Transkription bis zur digitalen Textanalyse. Die Lehreinheiten richten sich an Interessierte aller Qualifikationsstufen in Studium, Promotion und Habilitationsphase. Bei erfolgreicher Teilnahme wird der Transkribus und Textanalyse-Führerschein ausgestellt.

Die Teilnehmer*innen erwartet unter anderem eine umfassende Einführung in die Arbeit mit der Plattform nopaque von Silke Schwandt und ein Beitrag von Laura Niewöhner zum Thema „Text Mining Tools in der Digital History“.

Weitere Informationen sind auf der Seite der Summerschool verfügbar.

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Digital Academy Digital History

Digital Academy 2021 – Call for Participation jetzt online

Die Digital Academy geht in die nächste Runde – dieses Jahr mit dem Thema „Data Stories. Wie Datafication neue Erzählformate herausfordert und Wissenschaftskommunikation befördert.“ Das Team @BieDigital freut sich auf anregende Projekte von Forschenden (M.A., PhD, Post Doc), die sich gezielt austauschen möchten und ein eigenes Forschungsthema mitbringen, das sie in Form einer Data Story umsetzen möchten.

Der ganze Call for Participation und die Details zur Einsendung der Projektskizzen finden sich auf der Seite der Digital Academy.

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Neue Rubrik „Talks and Seminars“

Bei der Digital History in Bielefeld ist trotz Lockdown viel los – dieser Tatsache tragen wir ab jetzt mit einer neuen Kategorie auf der Webseite Rechnung.

Unter „Talks and Seminars“ finden sich vergangene und noch bevorstehende Vorträge des Teams @BieDigital wie zum Beispiel der Vortrag von Ingo Pätzold zu „Körper- und Geschlechterdiskurse in der Berliner Klinischen Wochenschrift (1864 – 1921)“ im Rahmen der Online-Konferenz „Digital Humanities and Gender History“ der Universität Jena am 26.02.21 um 17.00 Uhr.
Außerdem sind dort erstmals die Seminare der Digital History an der Universität Bielefeld vollumfänglich gelistet. Von dort erhaltet ihr auch Zugang zu den zahlreichen, digitalen Projekten der Seminare wie zum Beispiel zur Online-Experience „Attack on Time – The Museum Files“ und bald auch zur Data Story über den Schädelsammler Johann Friedrich Blumenbach. In der Kategorie „Seminars“ hat außerdem die Digital Academy ihr neues Zuhause gefunden.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

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Vorträge im Februar

Das Team @BieDigital ist im Februar auf verschiedenen Veranstaltungen mit Vorträgen unterwegs.

Am 17.02. um 18.15 Uhr spricht Silke Schwandt im Rahmen des Interdisziplinären Forums digitaler Textwissenschaften an der Universität Heidelberg über „Datenvisualisierungen in der Geschichtswissenschaft – Von Worthäufigkeiten zu VR-Umgebungen“. Der Vortrag findet virtuell über heiCONF statt.
Mehr Informationen finden sich hier.

Beim vierten „forTEXT expert workshop“ unter dem Titel „Development and Application of Category Systems for Text Research“ ist am 18.02. um 11 Uhr ein Vortrag von Silke Schwandt und Juliane Schiel (Universität Wien) zum Thema “Slavery, Coercion and Work” – How to overcome a Eurocentric language in Labour History? Gemeinsames Annotieren zur Entwicklung einer gemeinsamen Sprache im Projekt „Worlds of Related Coercions in Work (Cost Action 18205)“ zu hören.
Hier gibt es weitere Infos zum Workshop und den Beiträgen.

Den Vortrags-Februar beschließen wir schließlich am 26.02. um 17.00 Uhr mit einem Beitrag von Ingo Pätzold auf der Online-Konferenz „Digital Humanities and Gender History“ der Universität Jena zum Thema „Körper- und Geschlechterdiskurse in der Berliner Klinischen Wochenschrift (1864 – 1921)“.
Hier gehts zum Tagungsprogramm.

Wir freuen uns auf die Vorträge, neue Eindrücke und den Dialog mit anderen Forscher*innen.